Ausgewählte Interviews
Max Stern
Anlässlich seiner Bar-Mitzwa bekam Max Stern 1934 von seinem Vater ein Briefmarkenalbum geschenkt. Fortan wurden die Briefmarken mehr als nur eine Leidenschaft, denn durch illegalen Handel gelang es ihm, in Pressburg viele Beziehungen aufzubauen, die zu seinem Überleben beitrugen.
Margit Bartfeld-Feller
Kurz vor dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion im Juni 1941 wurde Margit Bartfeld-Feller von den russischen Besatzern der Bukowina nach Sibirien deportiert. Vor allem die Erinnerung an ihre Geburtsstadt Czernowitz, in der sie früh mit Musik und Kultur in Berührung kam, ließ sie die folgenden Jahre überstehen.
Naftali Arjan
Als Naftali Arjan nach dem Krieg in seine polnische Heimat zurückkehrte, suchte er vergeblich nach Überlebenden seiner Familie: Fast alle waren ermordet worden. Er selbst hatte sechs deutsche Konzentrationslager und den Todesmarsch nach Groß-Rosen im Januar 1945 überlebt.
Abraham Gafni
Bei Ausbruch des Krieges war Abraham Gafni 13 Jahre alt. Verfolgt und mehrmals festgenommen überlebte er als einziger seiner Familie alle sechs Aktionen des Reserve-Polizeibataillons 101.
Eva Erben
Als 12-jähriges Mädchen trat Eva Erben in der Kinderoper »Brundibár« im Ghettolager Theresienstadt auf. Aus der Geschichte über den Triumph des Guten über das Böse schöpfte sie Hoffnung. Nach dem Krieg machte sie sich das Gedenken an die Kinder in Theresienstadt zur Aufgabe.
Eva Heilbrunn
Die 1931 geborene Eva Heilbrunn widmete das Interview ihrem Kindermädchen Augusta »Teta« Wilaszek. Während der Verfolgung versteckte Teta sie und ihre Schwester an unterschiedlichen Orten im Generalgouvernement und rettete ihnen dadurch das Leben.